| Bei einer Indoor-Modellpferdesession hat man es recht einfach, denn man kann Modelle, Tack, Kulissen und Bastelzeug um sich ausbreiten, in Ruhe aufbauen und ungestört von jeglicher Witterung, Temperatur und sonstigen Störungen wie Hunden, Spaziergängern, Radfahrern etc. photographieren. |
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| Eine Outdoor-Phototour bedarf da schon ein wenig mehr Aufwand und Vorbereitung. Man überlegt sich, welches Modell zum Photographieren mitkommt. Dieses wird in Ruhe zu Hause gesattelt und der Modellreiter der Witterung entsprechend eingekleidet. Alles für die Phototour nötige wird an einer Stelle gesammelt, die Kamera wird auf deren einwandfreies Funktionieren überprüft und evt. die Batterien frisch geladen. Dann wird alles gut verpackt für den sicheren Transport zu Fuß, mit dem Fahrrad und/oder sonstigen Verkehrsmitteln. |
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| Beim Photographieren in freier Natur hat man einige hinzukommende Erschwernisse wie nassen und unebenen Boden, so daß man in kurzer Zeit recht verunreinigt aussieht, Wind, der die Modelle immer wieder umfallen lässt, Hitze, so daß man innert weniger Minuten schweißgebadet ist oder Kälte, die die Hände und Kamera einfrieren lässt. Hinzu kommen unerzogene freilaufende Hunde, die ihre Nasen in die Modellszene stecken, Radfahrer und Autos, die einen fast überfahren und natürlich neugierige Blicke diverser Passanten. |
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| Beim Photographieren von Modellpferden muß man sich meist bäuchlings auf den Boden legen um die Szene aufnehmen zu können. Dabei ist es unerläßlich, sich einer Unterlage zu bedienen, um nicht hinterher einem Erdferkel Konkurrenz zu machen. |
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| Dabei hat sich schon so mancher Passant über das sonderbare Verhalten des Modellpferdephotographen gewundert. Manche lachen einfach nur und gehen weiter, andere aber bleiben neugierig stehen und fragen, ob man hier ein Gebet abhält oder was man da sonst treibt. Im Sommer wird man auch schon mal gefragt, ob man mit seinem Barbie-Pferd ein Picknick veranstaltet. Und manch ein Passant dachte schon, hier läge ein Fall für erste Hilfe oder gar das Opfer eines Verbrechens vor. Durch ein erklärendes Gespräch kann man aber all diese Irrtümer schnell aufklären und kann sich dann, sobald die Bilder "im Kasten" sind entspannt dem Aufräumen widmen. |
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| Manchmal kommt es aber auch vor, das sich jemand mit auf den Boden legt und die Modellpferdeszene selbst photographiern möchte. Da kann man einige nette Erlebnisse im Laufe der Zeit verbuchen. |
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"Reise niemals ohne Modell". Und so nutzt der versierte Modellpferdephotograph nahezu jede Gelegenheit, zu hübschen Bildern zu gelangen, so auch auf kleineren oder größeren Reisen. Es gibt immer ein Eckchen für die Modellpferdephotographie und so kann man sich nette Erinnerungsphotos mit nach Hause bringen. Diese mögen vielleicht nicht immer von besonders hohem photographischem Wert sein, was in diesem Falle aber auch nicht der Anspruch an dieselben ist. Auf Reisen wählt man ein unempfindliches und vielseitiges Modell, das sich gut verpacken lässt und so kann es denn im Hotelzimmer schnell zu einem solchen Stillleben kommen... |
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