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SONNENHOF - Archiv
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| Das Jahr 2007: | |
 | Den Jahrewechsel verbrachte Elisabeth bei ihrer Freundin Carina auf dem Gestüt Moorredder. Nach dem gemütlichen Silversterabend, einem halb verschlafenen Neujahrestag und einer Einkaufstour durch die Innenstadt, wo Elisabreth eigentlich neuen Kleidung kaufen wollte und stattdessen ganz verzaubert in der Musikabteilung eines großen Geschäftes hängenblieb und gleich mehrere Bach-CDs kaufte, genossen sie einen einen schönen Ausritt, zu dem netterweise sogar das typische Hamburger Shietweddä eine Pause einlegte.
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| Vom Gestüt Moorredder kam ein neues Pferd auf den Hof. Elisabeth hatte sich schnell mit der hübschen Trakehnerstute angefreundet. |  |
 | Für einige Zeit war ein chiques Gangpferd auf dem Sonnenhof in Pension und Mark, der Gangpferdereiter, durfte ers mehrmals reiten, was Mark natürlich klasse fand.
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| Mitte Januar war es einige Zeit sehr stürmisch. Als Elisabeth und Mark ausreiten wollten kamen Pierre und Martha in den Stall, die ursprünglich vor hatten, sich ihnen anzuschließen und brachten die Nachricht mit, die sie kurz zuvor im Radio gehört hatten, daß eine Sturmwarnung ausgesprochen wurde. "Kyrill" hatte in Deutschland auch schon einige Dächer abgedeckt und große Bäume umgeworfen und viele Menschen wurden von ihren Arbeitgebern früher nach Hause geschickt. So beschlossen sie alle daß sie sicherheitshalber lieber im Stall bleiben sollten. |  |
 | Ende Januar wurde es dann innerhalb eines Tages richtig winterlich, war es zuvor doch für die Jahreszeit viel zu warm gewesen. Über Nacht verwandelte sich alles in eine weisse Schneelandschaft und so spannten Martha, Pierre, Mark und Elisabeth den gutmütigen Mirgo vor zwei Rodelschlitten und los ging es zur lustigen Schlittenfahrt bei der sie viel gelacht haben.
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| Seit nicht allzu langer Zeit bieten nun auch große Discounter als Sonderangebote Waren für Pferd und Reiter an und so nutzte Elisabeth die günstige Gelegenheit um einige neue Sachen und Lebensmittel einzukaufen. Damit sie nicht alles mühsam mit dem Rad transportieren bot Pierre ihr an, sie mit dem Auto zu fahren und dieses angebor nahm sie natürliich gerne an. Elisabeth wollte ja eigentlich schon am Vortag einkaufen gehen aber da war das Wetter so bescheiden und Pierre hatte noch Patienten in der Praxis. Am kommenden Tag unternahmen sie dann die Einkaufstour bei strahlendem Wetter. |  |
 | Im Februar kam eine neue Reiterin auf den Sonnenhof. Sie ist Dressurreiterin und hat natürlich ihren Dressurcrack mitgebracht, mit dem sie viel in der Halle arbeitet. Sie ist ein wenig eingebildet wie viele solcher Reiterinnen, finanziert von Mami und Papi, aber sie kann tatsächlich super reiten, wobei es natürlich mit einem so gut ausgebildeten Pferd auch nicht soo schwer ist, eine gute Figur zu machen, denn der Hannoveraner Solitär präsentiert sich wunderschön.
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| Mitte Febraur traf auf dem Sonnenhof ganz unerwartet eine ASB-Stute ein, die nach der langen Fahrt noch ein wenig bewegt werden sollte. Und so erbot sich Anna, die schon im Abendkleid war für einen Konzertbesuch, sich um das hübsche Stütchen zu kümmern. |  |
 | Am Aschermittwoch sollte Elisabeth als Gastsänger an einer Andacht mit feierlichem Paramente-Wechsel zum Beginn der Fastenzeit mitwirken. Zuvor nutzte sie aber die Zeit und das schöne Wetter, einen ruhigen Ausritt mit ihrem Lieblingspferd Rinaldo im Abendsonnenschein zu machen.
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| In der Nacht vom 3. auf den 4. März gab es eine Mondfinsternis, die letzte, die hierzulande für die nächsten zwanzig Jahre günstig zu beobachten war und so haben die Sonnenhofleute natürlich die Gelegenheit genutzt, dieses interessante Himmelsschauspiel zu beobachten. Elisabeth, die seit Jahren Mitglied im Astronomieverein ist, war dazu natürlich auf der Sternwarte zu Karlsruhe-Rüppurr vertreten. Es war eine sehr schöne Mondfinsternis und sie hatten richtig Glück, denn die Wolken zogen kurz vor Eintritt den Mondes in den Erd-Kernschatten weg und so konnten sie die Finsternis fast ganz erleben. Sie hatten viele Gäste auf der Sternwarte und konnten den Mond mit dem Fernrohr und einigen Feldstechern schön beobachten und klar daß sie dabei viel gefachsimpelt haben über diverse Themen. Die Nacht wurde sehr lange und am nächsten Tag war Elisabeth logioscherweise sehr müde und da es an diesem Tag schon richtig sonnig und warm war, genoß sie es, om Sessel zu liegen und einfasch nichts zu tun und noch ein wenig auszuruhen denn am Abend wollte sie ins Theaster gehen und das Oratorium "La Resurrezione" von Händel anhören. |  |
 | Im März wurde Luffeel E, einer der Trakehner des Sonnenhofes, verkauft was Elisabeth sehr leid tat, wenngleich sein neues Zuhause schön werden sollte. Und so gönnte sie ihm die letzten Stunden auf dem Paddock am Waldrand zu verbrungen, wo das junge Grün des Frühlings schon im vollen Saft stand.
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| Ostern verbrachte Elisabeth alleine. Ihre Freunde waren alle unterwegs. Mark besuchte seine Familie und Martha und Pierre waren verreist. Pierre hatte Martha kurzfristig mit einer Reise überrascht und seine Patienten für drei Wochen vertröstet. So unternahm Elisabeth nach dem Singen in der Kirche mit Bellis perennis einen schönen Ausritt in ihrem Lieblingsgelände. |  |
 | Mitte Juni traf sich Elisabeth mit einigen Freunden, die sie in einem Internetforum kennengelernt hatte, in Luzern in der Schweiz um diese auch persönlich treffen zu können. Die Schweiz ist sowieso immer eine Reise wert und so genoß Elisabeth die schöne Landschaft am Vierwaldstätter See. Sie wollten sich eigentlich direkt am See in der Ufschütti niederlassen, mussten aber leider das Gelände verlassen da einige ihre Hunde mitgebracht hatten und diese dort nicht sein durften. Elisabeth fragte die Security-Leute ob Pferde auch verboten wären aber darauf wussten sie keine Antwort. Dafür gingen sie ins Seebadi und das war als Treffpunkt auch ein sehr schöner Platz. Und so wagten es einige, darunter auch Elisabeth, im 19°C-warmen Wasser zu schwimmen. Es war für alle ein sehr schöner Tag an dem einige neue Freundschaften geknüpft wurden.
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| Ende Juni sollte Elisabeth in einem Konzert mit ihrem Chor die Jahreszeiten von Haydn singen. Die Orchersterprobe und die Generalprobe waren sehr anstrengend ob dieser schweren Chorliteratur und so genoß Elisabeth die Stunden vor dem Konzert um sich mit schöner Lektüre zu entspannen. |  |
 | Freunde von Elisabeth kauften sich Ende Juli einen jungen Friesen und vertrauten Elisabeth das Pferd an weil sie alleine nicht genug Zeit hatten, mit dem Jungen Pferde zu arbeite. Und so genoß Elisabeth auch an ihrem Geburtstag die Arbeit mit Indigo. Wie alle Friesen ist er ein Spätentwickler und mitunter noch etwas tollpatschig, aber er arbeitet willig mit, ist im Gelände für sein Alter sehr sicher und schon nach kurzer Zeit stellten sich Forschritte ein.
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| Ende August traf sich Elisabeth in Bern mit einigen netten Leuten, die sie in einem Internetforum kennengelernt hatte. Einige kannte sie schon persönlich, andere lernte sie neu kennen. Auch Mark wollte sich diese schöne Gelegenheit nicht entgehen lassen und begleitete Elisabeth und auch er fühlte sich bei diesem zwanglosen netten Beisammensein sehr wohl. Zu Beginn des Treffens wurden natürlich einige Dinge zwischen Schweizern und Deutschen ausgetauscht, Schokolade und Käse gegen Lakritze, Schokostreusel und Olivenölshampoo. |  |
Das Treffen begann mit einem gemütlichen Picknick an der Aare bei schönstem Wetter und so wagten sich einige Mutige auch ins Wasser, das mit 16°C recht kalt war. die Aare hatte viel Wasser denn eine Woche zuvor war an dieser Stelle noch Hochwasser und so war die Strömung ganz beachtlich. Nach anfänglichem Zögern und unter der Anleitung eines erfahrenen Berners, traute sich Elisabet dann doch, richtig zu schwimmen und es machte ihr sehr viel Spaß. Zu Beginn der Plantscherei verlor Elisabeth einen ihrer Badeschlappen, der mit der reißenden Strömung fortgetragen wurde und nicht mehr einzufangen war. Also warfen sie den zweiten Schlappen hinterher in der Hoffnung daß das Paar sich wieder komplettieren und einem anderen Menschen noch als Fußbekleidung dienen möge und sie hatten viel Vergnügen. Gegen Nachmittag gingen dann alle zum Pfadiheim, wo sie den Rest des Tages und die Nacht verbringen wollten. Mark, der nicht mit an der Aare war, half im Haus und kümmerte sich derweil um die Pferde und so konnten er und Elisabeth einen schönen Ausritt unternehmen, während die anderen schon mal Tische und Bänke draußen aufbauten, das Essen zubereiteten und das Feuer zum Grillen machten.
| Am Abend ließen es sich dann alle schmecken, Gegrilltes vom Feuer, Salate, Kuchen und Sekt. Elisabeth sang zwei Bach-Arien, alle hörten gespannt zu später und alberten sie über die Chemiker-T-Shirts, die Mark und Elisabeth von der GdCh haben mit dem aufgedruckten Spruch "Chemiker haben für alles eine Lösung". So saßen sie die ganze Nacht bis zum Morgengrauen und sprachen miteinander, diskutierten, lagen am wärmenden Lagerfeuer und betrachteten die Sterne. Morgens um halb sieben gingen sie dann für zwei Stunden schlafen. Beim Besteigen des Hochbettes fiel Elisabeth von der Leiter und zog sich ein riesiges Hämatom zu, zum Glück aber keine Frakturen. Nach einem gemeinsamen Frühstück, räumten alle gemeinsam das Pfadfinderheim auf und bummelten noch gemütlich durch Bern und aßen zum Abschluß ein leckeres Eis miteinander, ehe sie nach Hause fahren mussten.
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 | Sie waren allesamt überwältigt von den vielen tollen Erlebnissen, den Eindrücken und den guten Gesprächen. Den Heimweg legten Elisabeth und Mark zu den Klängen von Händel zurück und ließen den Abend noch auf dem Balkon ausklingen, wo Elisabeth Mark den tollen Stein zeigte, den sie von der Aare mitgenommen hatte und den kleinen Halbedelstein, den sie beim Wichteln bekommen hatte. An diesem tollen Wochenende haben sie neue Freunde mit Verlass und Tiefgang gefunden.
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Im September begann Elisabeth eine Fortbildung weil es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war, in ihrem eigentlichen Beruf zu arbeiten. Zusätzlich war sie weiterhin unter medizinischer Betreuung mehrerer Ärzte und so musste sie in dieser Zeit nach Langensteinbach fahren da die Therapien viel Zeit beanpruchen sollten. Dennoch war es Elisabeth möglich, ein Pferd mitzunehmen und in der Nähe auf einer der vielen Koppeln unterzubringen. Sie entschied sich für die sanfte Almirena.
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 | Mark begleitete Elisabeth am ersten Tag und half ihr, sich in ihrem Zimmer einzurichten, besorgte noch die nötigen Erledigungen und Einkäufe und verabschiedete sich am Abend.
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Die Landschaft um Langensteinbach ist traumhaft schön und so konnte Elisabeth an einem ihrer ersten Tage einen kleinen Erkundungsritt unternehmen und von den Anstrengungen des Tages ein wenig Zerstreuung finden.
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 | Inzwischen war es richtig Herbst geworden, die Bäume verfärbten sich schon bunt und an den schönen sonnigen Tagen konnten Pferd und Reiterin diese Ausritte richtig genießen.
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Auf einer der zahlreichen Koppeln in dieser Gegend entdeckte Elisabeth einen Wallach, der auch auf der Koppel phantastische Gänge zeigte und sich stolz präsentierte. Und so kam es daß Felix von Langensteinbach einige Zeit später auf den Sonnenhof umzog und von der Dressurreiterin, die schon einige Zeit auf der Suche nach einem zweiten Turnierpferd war, geritten werden sollte.
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 | Nachdem Elisabeth über ein Vierteljahr in der Klinik war, war die Freude umso größer als sie endlich entlassen wurde. Sie war zwar immer noch nicht ganz wieder hergestellt und muß zukünftig sehr auf sich achten aber das hielt sie nicht davon ab, sich auf dem Sonnenhof sogleich mit den Pferden zu befassen und so wollte sie den in der Zwischenzeit eingetroffenen Friesen-Shire-Mix Borderliner, der seinen Namen wegen der schönen Blesse bekam, reiten. Katrin schwang sich in den Sattel eines Friesen der ebenfalls neu auf dem Sonnenhof eingetroffen war und so arbeiteten sie ein wenig mit den Pferden. Mark, Martha und Pierre schauten ihnen zu und anschließend gab es für Elisabeth im Stall eine kleine Willkommensfeier mit Glühwein.
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Am kommenden Wochenende lud Mark die Freunde zum Essen ein, wobei Martha und Pierre das Kochen übernahmen und Elisabeth wurde warm eingepackt ein einen Sessel gesetzt und durfte sich von den Anderen verwöhnen lassen. Sie hörten sich den Messias von G.F.Händel an und genossen den gemütlichen Abend.
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 | An einem der Adventstage unternahm Elisabeth einen Ausritt im Schritt denn der Boden war gefroren und sie wollte nicht riskieren daß Rocky einen Sehnenschaden davonträgt. Aber ein ruhiger Schrittausritt ist für eine Rekonvaleszentin genau das richtige und so genoß sie den Ritt und konnte ein wenig dabei im Wald singen. Unterwegs hörte sie Gesang und ritt in die Richtung, aus der er kam und traf eine Gruppe mit kleinen Kindern und deren Eltern, die eine Kindergartenweihnachtsfeier im Wald machten und ein Weihnachtslied sangen. Rocky war natürlich eine Sensation, das Weihnachtspferd, denn er hatte seine Zipfelmütze mit Glöckchen auf und plötzlich waren er und Elisabeth umringt von ganz vielen kleinen Menschen, die das Pferd streicheln wollten. Und Rocky blieb ganz brav stehen, wie ein Fels und er machte damit seinem Namen alle Ehren. Man muß aber auch dazu sagen daß die Kinder erst mit ihren Eltern kamen als Elisabeth sie gefragt hatte, ob sie das Pferd mal streicheln wollen und sie war ganz sicher daß nichts passieren wird und die Kinder und Eltern waren auch sehr vorsichtig. Normalerweise hat sie es ja so gar nicht mit kleinen Kindern aber dieses Erlebnis war richtig schön und beim Wegreiten sang sie zum Abschied "Vom himmel hoch da komm ich her".
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An Heilig Abend sollte Elisabeth wie in jedem Jahr im Altenheim und danach in der Kirche singen. In diesem Jahr herrschte allerdings ein wenig Chaos weil der Kantor krank war und nicht dirigieren und orgelspielen konnte. So hatten sie noch schnell eine Organistin organisieren müssen und einer der Chorsänger übernahm das dirigieren. Es war echt mal wieder der CCCC = Christ-Church-Chaos-Chor aktiv aber es hat alles geklappt denn die jahrelange Übung macht sich irgendwann eben doch bemerkbar. Am nächsten Tag zum Festgottesdienst mit Bachkantate war der Kantor immer noch krank im Bett gelegen und so sprang ein Kantor im Ruhestand von einer anderen Kirche der Stadt für ihn ein zum Dirigieren, Martha spielte die Orgel und auch in diesem Gottesdienst hat alles gut geklappt. Elisabeth sang ein kleines Solo, den Engel aus Bachs Weihnachtsoratorium, und sie bekam es zufriedenstellend hin und wurde von vielen gelobt. Was sie besonders freute war daß eine Freundin nur ihretwegen in die Kirche gekommen war um ihr zuzuhören und sie kam später noch kurz zu ihr auf die Empore um ihr ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen. Nach dem Gottesdiesnt betrachteten sie noch die in der Kirche aufgestellte Krippe.
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 | Elisabeth und Mark waren zu Weihnachten bei Martha und Pierre eingeladen, die inzwischen geheiratet hatten. Es gab etwas Feines zu Essen und danach saßen sie gemütlich beisammen. Elisabeth wurde warm in eine Decke gewickelt und durfte es sich auf dem Sofa bequem machen. Pierre hatte aus seiner Praxis die Couch geholt damit auch die Anderen bequem sitzen konnten und Elisabeth freute sich riesig über den Friesen-Bildband, den die Freunde ihr schenkten. Martha und Pierre hatten von Freunden eine beleuchtbare Riesen-Schneekugel mit Pferd geschenkt bekommen und natürlich haben sie dieses Teil den Anderen vorgeführt. So verbrachten sie die Weihnachtstage ganz gemütlich, plauderten und hörten sich gemeinsam schöne Musik an.
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Den Silvesterabend verbrachten Elisabeth und Martha in der Kirche denn dort fand ein schönes Silversterkonzert statt. Mark und Pierre indes bereiteten das Essen vor, es gab für jeden eine Forelle Blau mit Kartoffeln und Citronencreme. Das Konzert war total klasse. Es gab Orgelwerke von Widor und Bach, Händels Feuerwerksmusik und noch weitere schöne Musik zu hören. Als Zugabe spielte der Kantor „Pomp and Circumstances“ von Sir Edward Elgar.
| Dieses Stück wird immer in der Last Night of The Proms in London in der Royal Albert Hall gespielt. Das ist ein Klassikkonzert das ganz besonders ist denn alle Zuhörer schwingen Fähnchen, stehen auf und singen mit. Es ist eine Riesengaudi und bei dieser Zugabe in der Kirche kam auch etwas von dieser besonderen Stimmung auf, die Leute haben mitgesummt und beinahe wären auch einige aufgestanden. Es fehlten nur noch die Fähnchen.
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