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Der SONNENHOF

Auf dem Sonnenhof gibt es Modellpferde aller möglichen Rassen im Maßstab 1:10, meist Friesen, Lusitanos, aber auch einige andere Barockpferde, Warmblüter, Vollblüter und Kaltblüter. Viele davon sind OFs, aber es gibt auch Custs und Resins. Am liebsten bastele ich für meine Modelle maßstabsgerechtes Zubehör und photographiere sie damit, bevorzugt im englischen und barocken Stil.

Auf dieser Homepage findet ihr Photos von den Modellpferden des Sonnenhofes, Zubehör aus der Sonnenhof-Sattlerei für Modellpferde und Links zu anderen Modellpferde-Homepages.


Neuigkeiten: 
Rocky im StallZu den Photos kann man sich natürlich auch Geschichten ausdenken. Ähnlichkeiten mit echten Personen und Ereignissen sind dabei nicht immer rein zufällig.

Hier sind die aktuellsten Photos:
Ende Mai traf sich Elisabeth mit einigen Reiterfreunden von benachbarten Höfen in Graben-Neudorf. Es war sehr schön an diesem Tage und so konnten sie einen gemeinsamen Ausritt unternehmen. Miguel vom Gewann dl4mb, Betty vom Gestüt Nachtlicht und Elisabeth warteten noch auf eine Nachzüglerin, ehe sie gemeinsam losritten. Dabei bewunderte Elisabeth die hübsche Clydesdale-Stute ihrer Freundin Betty, die ihr sehr gut gefiel. Miguel hatte die Stallkatze mit zum Ausritt mitgenommen, sie saß vor ihm auf dem Sattel und Betty las in einer Pferdezeitschrift.
Eine andere Reiterfreundin, die ursprünglich auch mit auf den Ausritt mitkommen wollte, war so mit der Teilnahme am Turnier beschäftigt, das ebenfalls in Graben-Neudorf stattfand, dass sie keine Zeit fand mitzureiten und so unterhielten sie und Elisabeth sich später noch ein wenig miteinander. Einige bestaunten Elisabeths Friesen Moritz was sie sehr freute, stammte er doch aus der Sonnenhof-Friesen-Zucht. Es war für alle ein netter Nachmittag.


Am ersten Juniwochenende war Elisabeth bei Freunden zum Geburtstag in Pforzheim eingeladen und so nutzte sie die Gelegenheit, mal wieder einen längeren Ritt zu unternehmen. Farinella und sie ließen sich viel Zeit an dem schönen Tag und so kamen sie auch ganz entspannt an ihrem Ziel an. Farinella durfte dort im Garten grasen, während Elisabeth sich mit leckerem Essen und Getränken verwöhnen ließ. Es war ein sehr netter Abend und da es recht spät wurde, was durchaus geplant war, übernachteten Elisabeth und Farinella bei ihren Freunden. Am nächsten Tag kamen noch Anna und Amalia mit den beiden neuen Pferden hinzu, sie waren allerdings ein wenig flotter unterwegs, da sich der Friese und der Vollblut-Friesen-Mix als sehr lauffreudig und ausdauernd erwiesen hatten. Außerdem sollen die Friesen, die bei den Schwestern in der Reittherapie eingesetzt werden, genügend Ausgleich haben zu ihrer verantwortungsvollen Aufgabe und so ließen die Schwestern die beiden auch mal richtig fetzig galoppieren.
Am Sonntag ritten Elisabeth, Anna und Amalia zum Kloster nach Maulbronn, wo Elisabeth einem Gottesdienst mit Chormusik beiwohnte, während Anna und Amalia mit den Pferden ein wenig rasteten. Später unternahmen Anna und Amalia einen Ausritt in die Umgebung, wo sie am Tiefen See, dem damaligen Wasserreservoir der Klosteranlage, vorbeikamen. Das Kloster Maulbronn wurde 1147 gegründet und ist ein eindrucksvolles Dokument der Zisterzienserkultur. Es ist die besterhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. Im Mittelalter war es ein bedeutendes politisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum. Nach Einführung der Reformation wurde das Kloster 1556 in eine evangelische Klosterschule umgewandelt. Das 1807 gegründete evangelisch-theologische Seminar besteht bis heute Seit 1993 ist das Kloster Maulbronn als UNESCO-Weltkulturdenkmal in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Elisabeth sah sich mit Farinella ein wenig auf der Anlage um und traf dabei andere Reiter, die im Beisein ihrer Pferde Pizza aßen und die ihr anboten, sich um Farinella zu kümmern, damit sie eine Führung durch das Kloster mitmachen konnte. Dieses Angebot nahm sie natürlich sehr gerne an und so konnte sie während der Führung einige schöne Photos von hübschen Details machen. Ihre Freunde waren inzwischen mit dem Auto eingetroffen und nach der Führung luden sie Elisabeth noch zu einem leckeren Essen ein. Es war für alle ein wunderschönes Wochenende.


Im Juni traf sich Elisabeth mit einigen Freunden von benachbarten Ställen. Der Treffpunkt sollte bei einer bekannten Pferdehändlerin in Bensheim sein, wo sie sich einige Pferde anschauen wollten. Es blieb aber nicht beim Anschauen, denn einige der Pferde gefielen ihnen so gut, dass sie sie kauften. Nach einem gemeinsamen Mahl unternahmen sie noch einen kleinen Ausritt in die Umgebung. Dabei ergab es sich, dass die Gruppe sich teilte, wobei sich Miguel der Westernreitergruppe anschloss, während Elisabeth und ihre Freundin Betty ein wenig Dressurarbeit mit ihren Knabstruppern machten. Bettys Pferd war ursprünglich von einer bekannten Züchterin aus den USA, die sich vor einigen Tagen erschossen hatte und so gedachten sie ihrer ein wenig. Es ist traurig, dass es immer wieder zu solch plötzlichen Suiziden kommt von Menschen, denen scheinbar keiner anmerkte, in welcher seelischen Not sie sich befanden und wie einsam sie darin waren.
Am Tag danach durfte sich das neue Pferd des Sonnenhofes, der Clydesdale Vincent ein wenig in der Reithalle austoben. Es war eigentlich nicht geplant, ihn zu erwerben, aber Elisabeth war von ihm so begeistert, dass er in den Transporter des Gewannes dl4mb miteingeladen wurde, um den Weg nach Karlsruhe anzutreten. Miguel war so freundlich, alle zu fahren. Die anderen Reiter vom Sonnenhof waren auch sogleich begeistert von dem hübschen Kaltblüter und als so hatte er einige Zuschauer, ehe er auf die Koppel gebracht wurde, um seine Weidekumpels kennenzulernen.
Am folgenden Wochenende unternahm Elisabeth mit Vincent einen kleinen Ausflug zum Garten des Vereins Autismus Karlsruhe e.V. Dort traf sie sich mit einigen Freunden zum Grillen und sie verbrachten einen schönen Nachmittag gemeinsam in dem großen und gepflegten Garten. Vincent, der sich sehr schnell auf dem Sonnenhof eingelebt hatte, genoß es sichtlich einen entspannten Ausflug in die Umgebung machen zu dürfen und da er so gelassen war, hatte Elisabeth sich auch schon nach so kurzer Zeit getraut, mit ihm alleine auszureiten. Clydesdales sind eben eine tolle Pferderasse, nicht vom Aussehen her, sondern auch wegen ihres Charakters.
Am kommenden Wochenende fand das Viertelfinalspiel der Deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft statt, zu der Elisabeth mit einigen Freunden in der Geschäftsstelle des Autismus-Vereins verabredet war. Sie wollten in gemütlicher Runde, Knabbereien und Getränken gemeinsam das Fußballspiel ansehen. Da es so heiß war, flocht Elisabeth ihrer Farinella ein Mähnennetz und selbst hatte sie keine Lust, ihre Reitsachen anzuziehen, behielt ihr Lieblingskleid an und so ritt sie ohne Sattel im Schritt nach Grünwinkel. Auf dem Heimweg durch die Stadt bahnten sich Farinella und Elisabeth ihren Weg durch umherlaufende, fahrende und im Stau stehende, jubelnde Fans, denn Deutschland hatte das Spiel gewonnen. Die Polizei war zwar überall vertreten, sorgte aber nur dafür, dass es friedlich zuging, griffen aber nicht weiter ein, die Straßenverkehrsordnung war nahezu aufgehoben und so achtete niemand sonderlich auf die Friesenstute und ihre Reiterin.
Mitte Juli waren Pierre, Martha, Elisabeth und Mark bei einem Vortrag einer bekannten Autismus-Expertin, der sehr interessant war und ihnen neue Sichtweisen aufwarf. Pierre konnte sich für die Veranstaltung ein Zertifikat im Rahmen der ärztlichen Fortbildung ausstellen lassen. Als die Freunde am Abend in den Stall kamen, fanden sie ein paar Geschenke von den Dancing Shadow Stables vor, über die sie sich sehr freuten. Während Elisabeth erkundete, was sie da alles geschickt bekommen hatte, ein Büchlein über Klassische Lektionen, eine Pferdezeitschrift, eine Dose Apfel-Leckerlies und eine Tüte Pfirsich-Leckerlies, entledigte Martha sich ihrer neuen Pumps. Sie hatte sich von ihnen, obwohl sie ja nur wenig zu Fuß unterwegs waren, Blasen gelaufen. Aber ihr hatten die Stöckelschuhe nunmal so gut gefallen, dass sie sie unbedingt haben musste. Elisabeth trug an diesem Tag ihr neues Kleid, das sie am Wochenende zuvor in einem Laden auf einem Turnier in der Nähe, bei dem sie mit einigen Freunden eines befreundeten Stalles als Begleitung dabei war, ganz billig erstanden hatte und ihr Schuhwerk dazu war weitaus bequemer.
Elisabeth kann es einfach nicht lassen, sich immer wieder Bücher und Zeitschriften zu kaufen. Als sie Ende Juli auf dem Weg zum Stall war, war es wieder sehr verhängnisvoll, im großen Buchladen der Stadt zu stöbern, denn sie fand gleich einen ganzen Stapel an Literatur, die sie unbedingt haben musste. Als sie im Stall ankam empfing Mark sie sofort vor Coras Box und wollte natürlich wissen, was sie da alles an Lesestoff erworben hatte.
Zum großen Pferdefest in Bensheim waren die Sonnenhofleute wieder mit ihrem kleinen Messestand vertreten. Elisabeth wurde begleitet von Martha und Pierre und sie nutzten den Tag, um mal wieder ausgiebig miteinander palavern zu können. Sie konnten auch einige Pferde und Zubehör verkaufen und dafür zwei hübsche Friesen für den Sonnenhof erstehen. Und natürlich hatten sie Gelegenheit, befreundete Pferdeleute nach langer Zeit wiederzusehen und mit diesen ein wenig zu sprechen.
Am Nachmittag unternahm Elisabeth mit ihrer Farinella und einigen anderen Reitern einen kleinen Ausritt in die Umgebung. Es war sehr heiß und sonnig an diesem Tag und so ritten die meisten von ihnen ohne Sattel und in gemütlichem Tempo. Natürlich war auch der Ausritt eine schöne Gelegenheit zur Unterhaltung über verschiedene interessante Themen. Die Reiterin der Sunflower-Ranch freundete sich so sehr mit dem Pferd an, das sie von den Sonnenhofleuten für den Ausritt zur Verfügung gestellt bekommen hatte, dass sie es anschließend mit nach Hause nahm.
In der darauffolgenden Woche holte Mark Elisabeth in der Geschäftsstelle des Autismus-Vereins ab. Sie arbeitete dort ehrenamtlich während der Ferienzeit im Büro mit und da Mark noch Urlaub hatte, ritt er mit den beiden neuen Friesen dorthin, so dass sie gemeinsam auf den Sonnenhof nach zurückreiten konnten. Mark war vor seinem Urlaub in der Firma sehr eingespannt gewesen und danach war er in Urlaub gefahren und so genossen sie es, endlich mal wieder etwas Zeit miteinander verbringen zu können.


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