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Der SONNENHOF

Auf dem Sonnenhof gibt es Modellpferde aller möglichen Rassen im Maßstab 1:10, meist Warmblüter, Barockpferde und einige Vollblüter. Die meisten davon sind OFs, aber es gibt auch einige Custs und Resins. Am liebsten bastele ich für meine Modelle maßstabsgerechtes Zubehör und photographiere sie damit, bevorzugt im englischen und barocken Stil.

Auf dieser Homepage findet ihr Photos von den Modellpferden des Sonnenhofes, Zubehör aus der Sonnenhof-Sattlerei für Modellpferde und Links zu anderen Modellpferde-Homepages.


Neuigkeiten: 
Zu den Photos kann man sich natürlich auch Geschichten ausdenken. Ähnlichkeiten mit echten Personen und Ereignissen sind dabei nicht immer rein zufällig.

Hier sind die aktuellsten Photos:
Rocky im Stall
Am letzten Novemberwochenende war es zwar kalt, aber dennoch schön und so brachte Mark den Friesen Fridolin mit dem Pferdeanhänger nach Langensteinbach, so dass Elisabeth nach getaner Arbeit anstatt mit der S-Bahn zu fahren mit dem Pferd nach Hause reiten konnte. Langensteinbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Karlsbad und liegt am Nordrand des Schwarzwaldes und so hatten sie teilweise felsige Wege am Abhang zurückzulegen. Aber mit so einem gelassenen Pferd wie einem Friesen, ist das kein Problem. Die Geschichte Langensteinbachs kann bis ins Jahr 1197 zurückverfolgt werden. Im 18. Jahrhundert war es als Kurort und Fürstenbad berühmt. Markgraf Karl Wilhelm von Baden, der Stadtbegründer Karlsruhes, errichtete 1719 dort ein Badegebäude, nachdem später die Gemeinde Karlsbad benannt wurde. Und so ritt Elisabeth von Karlsbad nach Karlsruhe.
Am zweiten Advent sang Elisabeth in einem Konzert die ersten drei Teile des Weihnachtsoratoriums von Bach und da sie gerade mit einem Infekt zu kämpfen hatte, verordnete ihr der Arzt Ruhe und so blieb sie zu Hause und ruhte sich auf dem Sofa aus. Währenddessen erklärten sich Monika und Stefan bereit, sich in diesem Jahr um das adventliche Schmücken im Stall zu kümmern. Bevor sie anfingen, sortierten und sichteten sie zuerst einmal, was sich im Laufe der Jahre so alles an Advents- und Weihnachtsschmuck angesammelt hatte und sie holten aus dem Wald eine große Menge Tannengrün, so dass alle Leute des Sonnenhofes auch etwas davon nach Hause in ihre Wohnungen mitnehmen konnten. Während Monika die Adventskränze mit neuen Kerzen versah, kämpfte Stefan mit der Lichterkette.
In der Woche vor Weihnachten kam noch ganz überraschend ein neues Pferd auf den Sonnenhof. Es ist ein recht großer Lusitano-Hengst mit der schönen Fellfarbe Cremello. Nachdem er sich ein wenig in seinem neuen Stall eingewöhnt hatte, wurde er an einem Vormittag von Katrin gesattelt und durfte ein wenig zeigen, was er kann. Er präsentierte sich sehr schön und Katrin war sehr mit ihm zufrieden. Sie hatte noch kein eigenes Sattelzeug für ihn, aber es wurde schon am Vortag ein Termin mit dem Sattler vereinbart, um dem hübschen Hengst einen Sattel anzupassen.
Am Morgen des Heiligen Abends herrschte auf dem Sonnenhof betriebsame Geschäftigkeit. Alle hatten etwas zu tun, um die letzten Vorbereitungen für das Fest zu treffen und die Pferde zu versorgen. Mark half dem Pfleger beim Ausmisten, Pierre baute die Weihnachtskrippe im Stall auf, Elisabeth machte mit ihrer Lieblingsstute Bellis perennis einen kleinen Ausritt und Martha öffnete das letzte Türchen des Adventskalenders, während ihre Hunde Contrepoint und Jo um sie herumspielten. Schon am frühen Nachmittag wollten sie mit allen Arbeiten fertig sein, denn Elisabeth musste im Altenheim und abends in der Kirche singen und Martha wollte dem Kirchendiener behilflich sein, denn es sollte ein außergewöhnliches Weihnachtsfest werden, da die Kirche derzeit renoviert wurde und der Gottesdienst im Gemeindesaal stattfand. Mark wollte seine Familie besuchen und Pierre hatte indes vor, das Abendessen, Lachsforellen mit Kartoffeln, zuzubereiten. Eingekauft hatten sie schon an den Tagen zuvor, was sie alles benötigen würden, so dass keiner Stress hatte und alle die Stunden genießen konnten.
Am ersten Weihnachtsfeiertag versah Elisabeth wie in jedem Jahr im Festgottesdienst ihren Dienst als Chorsänger. In diesem Jahr sangen sie zwei schöne Motetten von Andreas Hammerschmidt und danach traf sie sich mit ihren Freunden im Stall. Sie wollten endlich mal wieder alle gemeinsam ausreiten, was in den Tagen und Wochen davor nicht realisierbar gewesen war ob der vielen verschiedenen Pflichten, die sie alle hatten. Und so genossen sie den Ausritt, für den sie sich vier Friesen ausgesucht hatten. Es war zwar kalt und sehr windig, aber trocken und als sie zwischenrein einen kleinen Galopp einlegten, bebte die Erde.
Am Abend war Elisabeth sehr erschöpft von den Anstrengungen der letzten beiden Tage. Sie hatte zwar nur schöne Dinge getan, aber auch diese bedürfen eben der Kraft, besonders, wenn man sie auch gut und schön machen möchte und da Elisabeths Belastbarkeit nicht zum Besten bestellt ist, war es dringend nötig, ein wenig auszuruhen. So genoss sie es, in ihrem Wohnzimmer auf dem Sofa zu liegen und ein wenig fernzusehen, wobei sie zwischenrein auch einnickte.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag konnten Elisabeth und Martha ausschlafen, während die beiden Männer sich bei Mark trafen, um gemeinsam zu kochen. Es sollte Weihnachtsgans mit Kartoffeln, Rotkraut, Knödeln und Salat geben und so machten sie sich an die Arbeit. Sie hatten sie auch zur vollsten Zufriedenheit erfüllt, denn allen schmeckte es phantastisch. Nachdem sie gemeinsam die Küche aufgeräumt hatten, machten sie es sich richtig gemütlich mit Tee und Weihnachtsplätzchen, wobei sie sich angeregt über viele Dinge unterhielten. So ließen sie gemeinsam das schöne Weihnachtsfest ausklinge.
Ende Dezember stellte Stefan seiner Freundin Monika sein neues Pferd vor. Er hatte den Vollblüter von der Rennbahn ganz billig gekauft, nachdem er ihn dort schon einige Zeit kannte und lieb gewonnen hatte. Er wollte schon immer ein eigenes Pferd haben und da er nie flüssig ist, war dies eine super Gelegenheit, denn er hatte von seiner Oma zu Weihnachten eine kleine Finanzspritze erhalten und holte sich den Wallach auf den Sonnenhof. Und er zeigte auch gleich, dass das Klischee vom irren Vollblüter nicht stimmen muss, denn er hatte sich schon längst mit dem hübschen Fuchs angefreundet und machte allerhand Blödsinn mit ihm.
Am Silvesterabend gingen die vier Freunde Pierre, Martha, Mark und Elisabeth in das alljährliche Silvesterkonzert. Es fand in diesem Jahr aufgrund der Renovierungsarbeiten in der Christuskirche in der Markuskirche statt. Es kamen Werke von Mendelssohn, Haydn und anderen Komponisten zur Aufführung, darunter das wunderbare g-moll-Orgelkonzert von Händel. Auf dem Heimweg mussten sie sehr aufpassen, denn es hatte auf den gefrorenen Boden geregnet und so war es auf den Straßen und Wegen sehr glatt und es war sehr kalt. Bei Mark machten sie es sich dann zusammen inm warmen Zimmer gemütlich und unterhielten sich über verschiedene Dinge. Elisabeth war an diesem Abend sehr still, aber daran störten sie sich nicht und genossen den schönen Abend.
Zum Jahreswechsel wünschten sie sich alle ein gutes Neues Jahr, Mark öffnete den schon bereitgestellten Sekt, die Hunde liefen aufgeregt umher, Elisabeth beobachtete still. Danach betrachteten sie das Feuerwerk. Selbst mochten sie nicht herumzündeln, das überließen sie lieber ihren Nachbarn. Mark erklärte dabei, wie ein Feuerwerkskörper funktioniert und wie und warum die bunten Farben zustandekommen. Chemiker sehen die Welt nun mal ein wenig anders als andere Menschen. Elisabeth suchte derweil eine schöne Musik-CD mit dem Adagio von Barber aus. So saßen sie noch eine Weile zusammen.


Am ersten Wochenende des Jahres fuhren die Freunde zusammen mit einigen anderen Freunden, die sie über die Astronomische Vereinigung kennen, nach Mannheim. Geplant war ein Besuch des Planetariums und da bis zur Voführung noch ein wenig Zeit war, sahen sie sich das Museumsschiff in Mannheim an. Dort gab es neben diversen Exponaten viele interessante Schiffsmodelle, man konnte den Schiffsmotor betrachten und es gab ein kleines Diorama einer Flussbadeanstalt zu sehen. Anschließend fuhren sie zum Planetarium, wo sie sich zuerst einen Kaffee gönnten und danach die Vorstellung genossen. Danach betrachteten sie sich nochmals genau den neuen Projektor, der viel kleiner und besser als sein Vorgänger ist. Bei der Rückfahrt nach Karlsruhe beschlossen sie, den Abend mit einem leckeren Flammkuchen ausklingen zu lassen und dabei wurde viel geplaudert und gefachsimpelt, wobei nicht alles ganz so ernst zu nehmen war.
Am Tag danch begann es morgens zu schneien und es hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. So viel Schnee gab es in Karlsruhe schon lange nicht mehr und da Elisabeth noch frei hatte, unternahm sie einen schönen Ausritt in ihrem Lieblingsausreitgelände mit einem der Friesen des Sonnenhofes. Der Wallach hatte richtig Freude, im Schneegestöber durch den Schnee zu stöbern und mit seinen großen Hufen walzte er eine richtige Schneise in den frischen Schnee. Wieder nach Hause gekommen, wurde der Kleine mit Möhren belohnt und Elisabeth machte es sich zu Hause auf dem Sofa mit ihre Kuschelfleecedecke gemütlich.


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